Tiefe Ergriffenheit und feste Solidarität

Veröffentlicht am 23.07.2011 in Jugend

Die SPD trauert schweigend und fassungslos um die Opfer des feigen Mordens in Norwegen. Mehrere Hundert Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gedachten an der norwegischen Botschaft in Berlin der zumeist jugendlichen Opfer. Der Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel, der Landes- und Fraktionsvorsitzende Michael Müller, die Bürgermeisterin von Berlin und Senatorin Ingeborg Junge-Reyer, mehrere Mitglieder der SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses und viele andere Genossinnen und Genossen legten Blumen nieder und gedachten still.

Dieser feige und vermutlich rechtsradikale Anschlag richtete sich nicht nur gegen den norwegischen Staat und die norwegische sozialdemokratisch geführte Regierung. Planvoll und eiskalt schlachtete der mutmaßliche Täter zahlreiche jugendliche TeilnehmerInnen des jährlichen Treffens der sozialdemokratischen Nachwuchsorganisation. Allem Anschein nach von langer Hand beabsichtigt und mit der perfiden Ruhe eines Skrupellosen wurden die Minderjährigen ihren Familien entrissen. Unser tiefes Mitgefühl, unsere beispiellose Trauer aber auch die aufrechte Wut unserer Gedanken sind bei den Opfern und Angehörigen. Michael Müller stellte klar, dass wir diese feige Tat, diesen meuchlerischen Angriff auf die Wehrlosesten als Angriff auf die Sozialdemokratie insgesamt begreifen. Wir werden aber nicht ruhen und nicht weichen. Wir werden uns rassistischen Thesen und jeglicher Radikalität entschlossen entgegen stellen. Und wir werden die Sicherheit des Staates und unserer Familien nicht den Bedenkenträgern und Arglosen überlassen.

 
 

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